18.05.2012

Eric Ingwersen

 

 

Eric Ingwersen studierte Orgel, Chor- und Orchesterleitung in seiner Heimatstadt an Amsterdams Conservatorium bei Albert de Klerk (Orgel) und Joop van Zon (Orchesterleitung), in Rom an der Academia nazionale di Santa Cecilia bei Franco Ferrara und in Toronto bei Ernesto Barbini und Karel Ancerl (Orchesterleitung). Noch während des Studiums arbeitete er mit dem Utrechts Studentenkoor und -orkest, als Solorepetitor und Bühnenkapellmeister an der Canadian Opera Company und als Kapellmeister an der Toronto Repertory. Seinen ersten eigenen Chor leitete er bereits als 19-jähriger in Amsterdam.

Eric IngwersenNach Beendigung seines Studiums, das er mit dem A-Examen im Fach Orgel abschloss, führte sein erstes Theaterengagement als Solorepetitor und Kapellmeister an das Gärtnerplatztheater in München. Gleichzeitig war er stellvertretender Direktor des Tölzer Knabenchores.

Nach dem Engagement in München war Ingwersen Solorepetitor, Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Stadttheater Bremerhaven. Anschließend war er Solorepetitor, Kapellmeister und stellvertretender Chordirektor an der Oper der Stadt Köln. Gastspiele führten ihn u.a. mit Opernprogrammen nach Israel und Kolumbien.

Als Dirigent und Pianist reiste er mit Konzertprogrammen nach Japan und mit einem japanischen Orchester in die DDR, sowie mehrmals nach Kolumbien. Seine so erworbene Anerkennung führte zu einer Einladung als Jurymitglied bei einem Orchesterprobespiel in Cali im Juli 2003 anlässlich einer Orchesterneugründung.

Zusätzlich zu seinen Tätigkeiten erhielt Eric Ingwersen einen Lehrauftrag an der Folkwang Hochschule Essen, Abteilung Duisburg. Dort leitete er das Sinfonieorchester, das sich durch seine Konzerte über NRW hinaus einen Namen machte. Später übernahm er auch die Leitung des Kammerorchesters "Ensemble '88".

Besondere Prägung erfuhr Eric Ingwersen durch die intensive Kooperation mit dem ehemaligen Thomaskantor Kurt Thomas, zu dessen Meisterkursen er regelmäßig eingeladen wurde. Dadurch war es ihm möglich, neben der Theaterarbeit auch seine Neigung zur Chor- und Kirchenmusik zu pflegen.